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Willkommen!

Hallo Interessierte der Biotechnologie. Auf diesem Blog werde ich in unregelmäßigen Abstanden brandaktuelle News aus dem Bereich Biotechnologie posten und euch zur Verfügung stellen.

Immunologie: Antitumor-Immuntherapie wird durch Hemmung des Endothelin B-Rezeptors bewirkt 

Immuntherapie

Amerikanische Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania konstatieren, dass die Zielsuche von T-Zellen sowie die Tumorimmuntherapie durch das Tumorendothel behindert werden. Die Forscher untersuchten mikrosezierte Tumorepithelzellen aus menschlichem Eierstockkrebsgewebe. Sie entdeckten Gene, welche mit der An- oder Abwesenheit tumorinfiltrierender Lymphozyten im Zusammenhang stehen. Wenn das für den Endothelin B Rezeptor kodierende Gen überexprimiert wird, fehlen die tumorinfiltrierenden Lymphozyten und die Überlebenszeit der Patienten ist eher kurz.
Ein Inhibitor des Endothelin B Rezeptors - das BQ-788 - führte in vitro zu einer gesteigerten Haftung von T-Zellen an menschlichem Endothel. Diese Resultate wurden durch Blockaden von ICAM1 erzielt.
Eine stärkere Zielsuche der T-Zellen nach Tumoren wurde dank dem BQ-788 durch neutralisieren des Endothelin B Rezeptors in vivo erreicht. Des Weiteren wurde durch ICAM1 eine verbesserte Zielsuche der T -Zellen erreicht. Ebenfalls wurde eine Tumorreaktion auf in der Regel unwirksame Immuntherapie in vivo ermöglicht. Das Molekül veränderte die systemische Antitumorimmunreaktion nicht.

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Antikörper
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Zentrum für Biosicherheit und Nachhaltigkeit
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Max-Planck-Institut Berlin
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Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V.
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Nature Medicine: NF-%u03BAB in breast cancer cells promotes osteolytic bone metastasis by inducing osteoclastogenesis via GM-CSF 

Ein Brustkrebs, der sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, metastasiert häufig die Knochen. Dies führt wiederholt zu schwerem Knochenschwund. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind jedoch kaum verstanden.
Eine Forschergruppe der University of Michigan schildert nun, dass der nuclear factor kappa B (NF-kappa B) eine bestimmende Rolle in der zersetzenden Knochenmetastasen von Brustkrebs spielt, dadurch dass er die Osteoklastenbildung anregt.

Dank eines in vivo Knochenmetastasenmodel endeckten die Wissenschaftler, dass konstitutive NF-kappa B Aktivität in Brustkrebszellen ausschlaggebend für den charakteristischen Knochenabbau der Knochenmetastasen ist. Das Gen, welches für den granulocyte macrophage-colony stimulating factor (GM-CSF) kodiert, wurde als Hauptziel von NF-kappa B identifiziert.

Ferner wurde festgestellt, dass die Expression von GM-CSF mit der NF-kappa B Aktivierung in knochenmetastasenbildendem Tumorgewebe bei Brustkrebspatienten korreliert.
Diese Resultate decken eine neue und spezifische Rolle von NF-kappa B bei durch Metastasen ausgelöstem Knochenschwund durch GM-CSF Induktion auf. NF-kappa B könnte also ein wichtiges Ziel für die Behandlung von Brustkrebs und der Prophylaxe skeletaler Metastasen sein.

Unterschiedliche Effizienzen bei Grippeimpfungen 

Influenza

Mit der Zeit kann sich die Effektivität der Wirkkraft von Grippeimpfungen verschlechtern. Ursache für die Verschlechterung ist im zunehmenden Differieren der Eigenschaften des Antigens der Viren und denen des Impfstoffs zu sehen. Ob unterschiedliche Typen von Wirkstoffen unterschiedlich wirkungsvoll sind, erforschte nun das Team von Suzanne E. Ohmit von der University of Michigan (USA).

Benutzt wurden außer inaktivierten, lebenden, sowie abgeschwächten Erregern, ebenfalls Placebokontrollen im Doppelblindtest. Die Analyse fand in der Grippe-Saison 2004 bis 2005 statt. Als Probanden standen 1247 gesunde Erwachsene zur Verfügung. Geimpft wurden diese im Jahr 2004, im Zeitraum von Oktober bis Dezember.

Mit den Typ B Viren zwei verschiedener Linien und dem Antigen-veränderten Typ A H3N2 Virus
startete im Januar 2005 die Grippeaktivität in Michigan. Die Effektivität der inaktivierten Erreger als Impfstoff gegen beide Virentypen lag bei 77 %, die von abgeschwächten Erregern lag bei 57 % (A-Typ), 48 % (B-Typ I) und 30 % (B-Typ II).

Beim Schutz gegen B-Typ-Viren liegt das hauptsächliche Wesensmerkmal in den zwei Impfstoffen. Die inaktivierten Erreger waren trotz der Prophylaxe von Grippeerkrankungen bei gesunden Erwachsenen effektiv. Die abgeschwächten Erreger wehrten Grippeerkrankungen ebenfalls ab, allerdings mit weniger Effektivität.

Quelle:
Ohmit et al.: Prevention of Antigenically Drifted Influenza by Inactivated and Live Attenuated Vaccines, NEJM 355, 2513 - 2522

http://content.nejm.org/cgi/content/full/355/24/2513?query=TOC

by SteffenErich

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