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Kreuzfahrt auf dem Nil
Nilkreuzfahrt 2006 - 15 - Die MY Alyssa
Ein Video unserer Nilkreuzfahrt im September 2006 - A brief video of our recent Nile Cruise in 9/2006
Runtime: 5:15
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Ägypten heute
Es hat eine fast 1000 km lange Küste am Mittelmeer.
Eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates Ägypten ist der Suez-Kanal, mit dessen Hilfe sehr lange Schiffahrtswege um die Spitze Afrikas herum zu den Ölfeldern am Persischen Golf und zurück nach Europa eingespart werden.
Der Nil war früher schon die Quelle der Nahrung.
Die Landbewohner Ägyptens warteten jedes Jahr auf die große Nilüberschwemmung, die das fruchtbare Land
anschwemmte, auf der die Bauern Getreide und Gemüse anpflanzten.
Das fruchtbare angeschwemmte Land war den Bauern viel zu kostbar, um darauf zu siedeln.
Deswegen siedelten nie im Tal, sondern an den Berghängen.
Die Ernährungssituation war von den Überschwemmungen abhängig, blieben diese aus, war Hunger angesagt.
Erst mit dem Bau des Assuan Staudamm wurde dafür gesorgt, dass die Äcker im Niltal nunmehr regelmäßig bewässert werden und regelmäßige Ernten erzielt werden können.
Im Landesinneren ist meist ein abrupter Übergang von Ackerland zur Wüste.
Wo das Wasser des Nils nicht mehr hinkommt, gibt es praktisch keine Vegatation mehr.
Trinkwasser für die in den Dörfern an den Berghängen lebenden Einwohner muss mühsam aus den tiefergelegenen Brunnen in Gefäßen in die Dörfer gebracht werden.
Üblicherweise wird diese Arbeit von Frauen und Kindern verrichtet.
Ägypten ist heute eine Republik mit einer Fläche von etwa 1 000 000qkm, wovon allerdings nur ca. 2.5% besiedelt sind.
Die Bevölkerung Ägyptens - ca. Millionen Einwohner, von denen allein 16 Millionen in der Hauptstadt Kairo leben - setzt sich aus Arabern, Berbern und Nuber zusammen.
98% der Bevölkerung gehört dem Islam an, der auch Staatsreligion ist.
Daneben gibt es noch 6,7% koptische Christen.
Auch für die Bildung der Bürger wird einiges getan.
Es gibt eine Schulpflicht für die 6- 12 jährigen.
Immerhin zählt man in Ägypten 13 Universitäten.
Äypten liegt in der subtropischen Hochdruckszone, die zu entsprechend heißen Sommern führen: Durchschnittstemperaturen 28° bis 32° Celsius im Sommer.
Nur der nördliche Küstenstreifen und der Nildelta haben ein mediterranes Klima mit etwa 100m Winterniederschlag aufzuweisen.
Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, so dass beste Voraussetzungen für einen angenehmen und erholsamen Urlaub gegeben sind.
Falls die
Reisekasse
noch aufgefüllt werden muss, steht auch hierzu eine Lösung zur Verfügung.
Auf den Spuren der Pharaonen
Auf den Spuren der Pharaonen
Eine Nilkreuzfahrt ist die wohl reizvollste und gleichzeitig bequemste Art, die Zeugnisse der alt-ägyptischen Kultur zu erkunden: Wie Perlen einer unendlich wertvollen Kette reihen sie sich am Nilufer entlang. Zwischen dem herrschaftlichen Luxor und dem malerischen Assuan treffen Sie auf solch prächtige Zeugen der geheimnisumwobenen Vergangenheit.
Runtime: 9:24
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Das alte Ägypten
Schon in unserer Schulzeit hatte uns die Neugier gepackt und wir fragten uns:
Wie lebten die alten Ägypter eigentlich?
Warum haben die Ägypter diese Pyramiden gebaut?
Von unseren Lehrern erfuhren wir, dass diese riesigen Gebäude die Grabstätten der äyptischen Könige Pharaonenwaren und dass immer dann, wenn der Pharao starb in seine Dienerschaft ins Grab begleitete, damit ihm auch im Jenseits die Dienerschaft zu Diensten war, wie es sich für einen König gehörte.
Aus dem Geschichtsunterricht wissen wir, dass es 30 Dynastien gab.
Ein weiteres für uns unbegreifliches Phänomen war das Behandeln der verstorbenen Könige, das Einbalsamieren, das dann zur Mumienbildung führte.
Aber was sind diese Mumien eigentlich?
Es handelt sich um die Körper von verstorbenen Menschen und Tieren, die durch Behandlung mit Chemikalien vor Verwesung geschützt werden. Hinzu kommen müssen dann noch Sauerstoffmangel, Kälte und Trockenheit, so dass der bakterielle Zersetzungsprozess unterbrochen wird.
All diese Voraussetzungen waren die Grabkammern der Pyramiden erfüllt, so dass es den Forschern möglich war die Mumien bedeutender Pharaonen nahezu unversehrt zu entdecken.
Eine der bekanntesten Mumien ist die des Pharao Tut-Ench-Amun.
Im Laufe der Jahrtausende hat sich in den Grabkammern irgendetwas ereignet, was die Forscher noch nicht endgültig klären konnten.
Denn einige die ersten Entdecker der Grabkammern wurden kurze Zeit nach der Entdeckung von Krankheiten befallen und verstarben.
Daraus folgerte man auf einen Fluch des Pharao, der diejenigen ergreifen sollte, die seine Grabruhe störten.
Spätere Forschungen ergaben, dass sich in den Grabkammern Schimmelsporen angesammelt hatten, die zum Auslöser der Krankheiten wurden.
Die Forschung hat aber auch ergeben, dass bei den Betroffenen schon gewisse Krankheitsanfälligkeiten vorlagen, die kurz über lang zu einem Ausbruch der Krankheiten und zum Tod geführt hätten, auch wenn diese Personen nicht in den Pyramiden gewesen wären.
Von einem Fluch des Pharao kann somit keine Rede sein und dieser Fluch muss in das Reich der Fabel verwiesen werden.
Auch die Bilderschrift der Ägypter die Hieroglyphenblieben sehr lange Zeit für die Forscher unverständlich.
Diese Schriftzeichen wurden entweder in die Steine gehauen oder auf Papyrus-Rollen niedergeschrieben.
Neugierig geworden? Wollen Sie sich das mit eigen Augen ansehen?
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