Soziale Medien fuer die Arbeitssuche nutzen
Soziale Medien - auch soziale Netzwerke genannt - sind zum Beispiel Twitter, LinkedIn oder andere - es gibt eine Unmenge davon.
Doch wie wußte schon George Orwell in der Farm der Tiere zu berichten:
Alle Tiere sind gleich. Aber einige sind gleicher als die anderen.
Soziales Medium ist deshalb nicht gleich soziales Medium. Während Sie beispielsweise auf Twitter, dem deutschen Clon GermanTwitter oder MySpace im lockeren Plauderton über Gott und Welt schreiben können, sind andere Medien wie LinkedIn oder XING wesentlich themenbezogener und professioneller ausgerichtet.
Die erstgenannen kommen sozusagen im Räuberzivil daher, während die zweitgenannten Kostüm bzw. Anzug verlangen.
Bis in die jüngste Vergangenheit waren es traditionell die Arbeitgeber, welche über Stellenauschreibungen oder auf andere Weise - zum Beispiel über das Arbeitsamt - bekannt gaben, dass sie Mitarbeiter suchten.
Aus der Fülle der Bewerbungen wählten sie dann den ihn am besten geeigneten Bewerber aus.
Aber mittlerweise haben auch die Personalchefs entdeckt, dass es soziale Medien gibt.
Ich selbst habe vor kurzem erstmals einen Auftrag über XING erhalten; kann also bestätigen, dass ich hier keinesfalls nur graue Theorie von mir gebe.
Mehrere Benutzerkonten anlegen


Regel 1 lautet: Halten Sie Berufliches und Privates strikt auseinander!
Eventuelle Arbeitgeber interessiert nicht, dass Sie sich einen Cocker Spaniel zulegen wollen.
Wie bereits in der Einleitung angedeutet, empfiehlt sich folgende Differenzierung:
- Für Berufliches: LinkedIn oder XING. Eventuell auch viadeo.
Auf diesen drei können Sie Geschäftskontakte auch mit deutschsprachigen Partnern aufnehmen.
- Für Privates: MySpace, Facebook ...
Ebenfalls interessant ist Friendfeed; dieser Service erlaubt Ihnen die Verwaltung mehrer Konten auf sozialen Netzen.
Sie brauchen aber auch nicht päpstlicher als der Papst zu sein. Sofern Sie es nicht übertreiben, können Sie Geschäftliches - meiner Meinung nach - sehr wohl auch auf Twitter ansprechen. Eine Gratisbroschüre in E-Book-Form finden Sie hier.
Allerdings würden Sie viele Möglichkeiten von Haus aus ausschließen, wenn Sie sich nur auf Twitter verließen.
Mit der Zeit werden Sie auch Sonderprogramme für Twitter - so genannte "Clients" einsetzen wollen, da Sie ansonsten rasch den Überblick verlieren.
Überlegen Sie, wer worauf Zugriff haben darf!

Es ist sicherlich klug, auf sozialen Medien ein aussagekräftiges Profil anzulegen.Die vorausschauende Studentin oder der angehende Berufseinsteiger tut dies bereits während des Studiums.
Neben einem aktuellen Foto gehören hierzu ...
- der bisherige berufliche Werdegang
- Verweis auf weitere Profile im Internet
- Gruppenaktivitäten
- Auskünfte darüber, was Sie suchen und
- was Sie zu bieten haben.
Sofern Sie hierzu Facebook nutzen, sollten Sie jedoch auf Ihre Privatsphäre achten.
Ihre beruflichen Kontakte sollten nicht sehen können, wer Ihre Freunde auf Facebook sind.
Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
a) Gehen Sie zuerst auf das Feld "Friends"
b) Sie finden dann in der linken Außenspalte einen Link mit der Bezeichnung "Lists"
c) Klicken Sie diesen Link an. Es erscheint "Create New List"
d) Nennen Sie diese neue Liste zum Beispiel "Beruf"
e) Ihnen wird jetzt angeboten, bereits bestehende Freunde in diese neue Liste aufzunehmen
Nehmen wir an, dass nur Ihre privaten Freude Ihre Fotos sehen sollten.
In diesem Fall gehen Sie auf den Link "Edit photo album settings".
(Dieser ist ein bisschen "versteckt":
- Zuerst "Settings"
- Dann "Privacy Settings"
- Dann "Profile"
- Jetzt finden Sie ihn auf halber Höhe der Seite)
Bei Ihrem jeweiligen Fotoalbum wählen Sie aus "Only Friends"
Sie finden dann im Fenster "Edit Photo Album Settings" ganz unten noch ein Feld mit dem Titel:
"Except these People".
Hier tragen Sie - in unserem Beispiel - das Wort "Beruf" ein.
Jetzt können Sie Ihre schnuckeligen Fotos ruhigen Gewissens mit Ihren Freunden teilen und sind sicher davor, dass eventuelle künftige Arbeitgeber sie nicht zu Gesicht bekommen.
Dann erstellen Sie eine weitere neue Liste. Diese nennen Sie zum Beispiel "Privat".
Auch hier können Sie wieder alle Freunde eintragen, mit denen Sie privaten Umgang haben wollen.
Erst denken, dann schreiben!

Die Trennung vom Beruflichem und Privaten ist nur die "halbe Miete".Sie müssen sich auch "verkaufen".
Vielleicht stößt Ihnen diese Formulierung auf.
Und doch sind wir alle "Verkäufer" - auch wenn es vielleicht zu "markttechnisch" klingt.
Dazu gehört auch, dass Sie grammatikalisch korrekte Sätze schreiben und ansprechend formulieren.
Benutzen Sie im Zweifelsfall ein Wörterbuch.
Im Praxisteil zum Profinetworkingsystem wird ein Kapitel dem gewidmet, was die Profis "Copywriting" nennen.
Sofern Sie im Verkauf oder Marketing tätig sind - und wie wir gesehen haben, sind wir das alle - ist Copywriting, also aussagekräftiges Texten, die wichtigste Voraussetzung für Ihren Erfolg.
Ein einziges anders gesetztes Wort kann bereits einen Riesenunterschied ausmachen!
Ob es Ihnen gelingt, über soziale Medien Ihren Traumjob zu finden, hängt deshalb nicht zuletzt davon ab, wie geschickt Sie sich dabei anstellen, wenn es darum geht, sich selbst in einem positiven Lichte darzustellen.
Schreiben Sie nie etwas, was Sie nicht auch anderswo öffentlich sagen würden!
Siehe hierzu auch den SQUIDOO-Beitrag "Tabuthemen für soziale Netzwerke"
Zeigen Sie, was Sie zu bieten haben!
Lieber Profi in einem sehr eng abgrenzten Bereich als Hansdampf in allen Gassen.Sie dürfen davon ausgehen, dass ein eventuell interessierter Arbeitgeber auch generell nach Ihrem Namen "googeln" wird.
Wenn Sie in anderen Auftritten bereits gezeigt haben, dass Sie wissen, wovon Sie reden, kann dies nur für Sie sprechen.
So könnten Sie sich zum Beispiel bei der privaten Ratgeber-Community gutefrage.net anmelden, Fachartikel bei Artikelverzeichnissen einreichen, eine SQUIDOO-Linse
wie diese hier verfassen oder bei YAHOO-Antworten Ihr Wissen unter Beweis stellen.
Kein Spam!
Niemand hat es gerne, wenn man ihm/ihr allzu sehr auf die Pelle rückt.Selbst für den Umgang in der privaten Zweiergemeinschaft
gilt das Motto: Kein Druck! Niemals!
Aber auch im beruflichen Bereich will sich niemand etwas aufdrängen lassen.
Sie brauchen Ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen - Keinesfalls!
Aber bedrängen Sie niemanden!
Soziale Medien sind in gewisser Weise mit einer Geburtstagsfete vergleichbar.
Sie gehen ja auch nicht auf eine Party und fangen an, Visitenkarten zu verteilen und Ihren Produktkoffer auszupacken!
Na also!
Folgen Sie den richtigen Leuten

Da Sie auf Arbeitsplatzsuche sind, empfiehlt es sich, eine Liste mit Unternehmen zusammen zu stellen, die Sie als mögliche Arbeitgeber ins Auge fassen.Am besten finden Sie auch heraus, wer die Personalchefin oder der Personalleiter ist.
Bei der Suche nach den Firmennamen dürfte es sinnvol sein, mit LinkedIn zu beginnen, die privaten Namen finden Sie dann vielleicht über Medien wie Plaxo, international auch über Spoke oder PeekYou heraus.
Die Personensuche ("Find People") auf Twitter könnte Ihnen ebenfalls weiterhelfen.
Oder Sie werden auf Pipl fündig?
Oft finden Sie solche Angaben jedoch auch direkt auf der Homepage des betreffenden Unternehmens.
Stellengesuch per Video

Nutzen Sie alle Möglichkeiten, die Ihnen geboten werden.Eine eigene Webseite ist eine davon. Bei LunarPages können Sie bereits für weniger als 3 Dollar eine Seite "hosten", es gibt jedoch auch andere kostengünstige Anbieter.
Eine komplett kostenlose Seite würde ich nicht empfehlen; die Werbeeinblendungen werfen ein unprofessionelles Licht auf Sie.
Eine weitere Möglichkeit ist ein einfaches Video. Mit einer Software wie Camtasia können Sie beispielsweise PowerPoint-Präsentationen vertonen.
(Camtasia bietet auch eine 30-Tage-Testversion an).
Falls Sie lieber direkt in die Kamera sprechen, empfiehlt sich eine Spezialsoftware, zum Beispiel Windows Movie Maker.
Seien Sie erfinderisch!
Die Zeiten, in denen man händeringend Mitarbeiter suchte, sind aber wohl vorbei.
Sie müssen selbst die Initiative ergreifen und nach potenziellen Arbeitgebern Ausschau halten.
Damit können Sie gar nicht früh genug beginnen.
Soziale Medien endlich verstehen
Kurzpraesentation
Was unterscheidet Netzwerke im Internet ("online") wesentlich hiervon?
Profinetworking im Internet
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Hallo, mein Name ist Benno Schmid-Wilhelm -Einige meiner Webseiten sind:
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