Gedaechtnistraining und das Unterbewusstsein
Gedaechtnis-Training = Gehirn-Training

Ein gutes Gedächtnis hilft sich Dinge leichter zu merken, klar! Und es ist durchaus
angenehm, sich nicht immer alles aufschreiben zu müssen. Noch schöner ist es wenn man von Freunden, Kollegen oder sogar dem Chef dafür bewundert wird, sich Dinge gut merken zu können. Das ist mit Sicherheit jedem schon einmal passiert. Ganz ohne Gedaechtnistraining, Konzentrationstraining odersogar Gehirntraining.
Gleichzeitig hat man sich, wenn auch nur für einen kurzen Moment gefragt wie es wohl wäre, wenn man IMMER ein gutes Erinnerungsvermögen hätte und der eigenen Vergesslichkeit nicht das ein oder andere Mal zum Opfer fiele.
Das Interessante bei Gedaechtnistraining ist, dass es ja nicht nur das Gedaechtnis schult, sondern gleichzeitig das gesamte Gehirn. Noch immer müssen sich Wissenschaftler eingestehen, dass sie von den Möglichkeiten und der
tatsächlichen Leistungsfähigkeit des Gehirns sehr wenig wissen. Unser Problem ist oft, dass wir Dingen, die nicht "wissenschaftlich bewiesen" sind (was immer das heißen mag) ein wenig skeptisch gegenüber stehen oder sie ganz einfach nicht glauben.
Trainiert man jedoch sein Gehirn, so verbessert man zeitgleich seine mentalen Fähigkeiten. Dazu gehören u.a. die Vorstellungskraft, das Erinnerungsvermögen, die Aufmerksamkeit, die Konzentrationsfähigkeit oder auch die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen und nachzuvollziehen.
Führt man sich das vor Augen, so wird schnell klar, dass eine einfache Sache
wie z.B. Gedaechtnistraining
automatisch auch Auswirkungen auf andere Bereiche des Gehirns hat (und somit auch auf andere Bereiche des Lebens). Diese werden zeitgleich (einige mehr, andere weniger) ebenfalls verbessert, so dass man viel eher von einem ganzheitlichen Gehirntraining sprechen kann. Die Auswirkungen und positiven Endeffekte, die ein gutes Gedaechtnis, gute Konzentration etc. tatsächlich haben, kann jeder nur fuer sich selbst beurteilen. Da wir heutzutage jedoch immer schneller, immer mehr können müssen, ist es vielleicht an der Zeit Gehirntraining" in die täglichen (oder wöchentlichen) Aktivitäten
mit einfließen zu lassen.
Denn schaden können hervorragend ausgebildet mentale Fähigkeiten nie. Abgesehen davon macht es einfach Spaß zu merken, dass man sich mehr merken kann als andere, besser konzentriert ist, die Aufmerksamkeit länger halten kann usw. Es verschafft einem einen Vorsprung.
Gedaechtnistraining weiterhin "nur" als Mittel gegen Vergesslichkeit zu sehen ist vielleicht veraltet. Vielleicht ist es schon vielmehr ebenso ein Konzentrationstraining oder eben ein ganzheitliches Gehirntraining
Kann ich mein Gehirn manipulieren?
Wann immer man diese Frage stellt, muss man vorsichtig sein. Das Wort "manipulieren" bedeutet hier lediglich "verändern". Häufig wird es jedoch als eine Veränderung mit böswilliger Absicht ausgelegt. Das ist hier natürlich nicht der Fall, schließlich geht es darum das eigene Gehirn / Gedaechtnis zu manipulieren. Die Antwort lautet "JA!". Man kann sein Gehirn manipulieren, was hier so viel bedeuten soll wie die bewusste Veränderung von unterbewussten Vorgängen, wie in diesem Beispiel durch gezieltes Gedaechtnistraining. Das Verhältnis von Bewusstsein und Unterbewusstsein liegt bei ca. 5:95%. Je nach Studie und neuester Erkenntnis gibt es Abweichungen. Der größte Teil unserer Wahrnehmung, unserer Emotionen und Gedanken läuft also
unterbewusst ab.
Es könnte anders auch gar nicht funktionieren. Laut Mihaly Csikszentmihalyi, Autor des Buches "Flow", strömen pro Sekunden ca. 2.000.000 bits an Informationen auf das menschliche Nervensystem ein. Diese Menge kann unmöglich bewusst verarbeitet werden. Also gibt es ein retikulares Aktivierungssystem , welches diese Informationen anhand dreier Filter ordnet und somit bestimmt welche Informationen wie in unser Gedaechtnis gelangen.
Einer dieser Filter ist das Streichen. Das heißt, dass Informationen, die für uns (aufgrund von Wertesystemen, Glaubenssätzen, Erfahrungen etc.) nicht relevant sind, gestrichen werden.
Somit rücken diese Informationen erst gar nicht in unseren bewussten Fokus und können, sogar trotz Gedaechtnistraining, nur schwer wieder reaktiviert werden. Ganz einfach gesprochen heißt das, dass man seine Filter so programmieren müsste, dass Informationen auf eine Art gespeichert werden, dass sie anschließend durch das Gedaechtnis auch abrufbar sind.
Das Geheimnis: Gedaechtnistraining durch Trance!
In diesem Moment sind die Tore zum Unterbewusstsein weit offen. Gibt man jetzt einen Befehl an das Unterbewusstsein (z.B.: "Aktiviere dein Gedaechtnis bestmöglich und speichere Informationen sinnvoll"), so richten sich die Filter danach aus.
Das Unterbewusstsein ist wie die Crew eines Schiffes. Der Kapitän, das Bewusstsein, erteilt die Befehle und die Crew, das Unterbewusstsein, führt diese aus.
Beruht nun also beispielsweise ein Gedaechtnistraining auf diesem Prinzip ist es effektiv. Die Veränderung beginnt dort, wo sie wirklich effektiv ist: Im Unterbewusstsein (zur Erinnerung: Das sind ca. 95% der gesamten Wahrnehmung!)
Die Auswirkungen!
Zusammenhänge richtig erkannt werden. Und Entspannung, die dazu beiträgt super konzentriert zu sein wenn es darauf ankommt.
Links
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