Die Ureinwohner der kanarischen Inseln
Das Wort setzt sich zusammen aus den Begriffen guan Mensch und che, was weisser Berg bedeutet.
Der weisse Berg ist der Pico del Teide auf Teneriffa, der im Winter schneebedeckt ist.
Der Name Guanchen wurde ursprünglich nur für die Ureinwohner Teneriffas verwendet, er hat sich jedoch mittlerweile, da alle Ureinwohner der Kanaren den gleichen Ursprung hatten, als Bezeichnung für die Ureinwohner aller kanarischen Inseln durchgesetzt.
Die Ureinwohner von El Hierro nannten sich selbst bimbaches und die von Fuerteventura majos.
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Herkunft der Guanchen
Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei den Guanchen um Angehörige eines hellhäutigen Berbervolkes aus der Sahara, welche ca. 2000 vor Christus mit Binsenbooten den Atlantik ueberquerten und so auf die Kanaren einwanderten.
Es scheint sicher, dass zunächst die östlichen Inseln und erst später die westlichen Inseln besiedelt wurden. Dies erscheint wahrscheinlich, da die Inseln Fuerteventura und Lanzarote wesentlich näher an dem afrikanischen Kontinent liegen als die restlichen Inseln.
Belegt werden konnte, dass es sich hierbei um gezielte Auswanderungen handelte, denn die Guanchen haben sowohl Saatgut als auch Vieh mit auf die Kanaren gebracht.
Weitere archäologische Funde deuten auf eine Teilbesiedelung aus Europa hin, was die rassische Beschaffenheit der hochgewachsenen, hellhäutigen und blonden Altkanarier erklären würde.
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